Kommunismus = Sowjetmacht + Internet

⋄ Die Marktwirtschaft zeigt sich immer mehr unfähig die Umweltzerstörung und globalen Krisen zu bewältigen.

⋄ Im papyrossa-Verlag sind 2022 zwei Bücher von Guenther Sandleben und Helmut Dunkhase zum Thema Arbeitszeitrechnung und Planwirtschaft erschienen.

⋄ Helmut Dunkhase ist gelernter Mathematiker und Übersetzer von Paul Cockshott und Allin Cottrell.

⋄ Er bilanziert Debatten über Planwirtschaft in der DDR und der Sowjetunion und zeigt auf, welche Instrumente sich seither entwickelt haben.

⋄ Er spricht sich für ein System der Arbeitszeitrechnung aus, in dem mit Hilfe linearer Optimierung, Input-Output-Analyse und Arbeitszeitgutscheinen die Wirtschaft geplant wird.

Ja, „Ja mach nur einen Plan,

sei nur ein großes Licht,

und mach dann noch ’nen zweiten Plan,

gehen tun sie beide nicht.“

Bertolt Brecht, Lied von der Unzulänglichkeit des menschlichen Strebens

Noch lange nach 1989, als die Begriffe Sozialismus und Kommunismus sich angesichts der Wirtschafts- und Finanz bereits wieder rehabilitiert hatten, trug das Wort Planwirtschaft noch immer einen faden Beigeschmack. Er schmeckte nach Schwerfälligkeit, Anthrazit und sieben Tage Kohlsuppe. Doch angesichts der augenscheinlichen Unfähigkeit marktwirtschaftlicher Konzepte, der Klimakrise Herr zu werden und dem Quantensprung in der Vernetzung und Digitalisierung der Menschen und Dinge, kommt wieder ein bisschen Pfeffer in die Sache. Konzerne haben mittlerweile die Größe kleinerer Volkswirtschaften angenommen und planen ihre Prozesse recht problemlos. Um Lagerhaltungskosten gering zu halten, berechnen manche Firmen den Bedarf und Nachfrage auf den Promillebereich genau voraus. Andere vollautomatisierte Werke produzieren on demand, ohne dass auch nur ein Paar Augen über die Bestellung blicken musste. Der Gedanke, Planwirtschaft sei nicht machbar, wirkt mittlerweile aus der Zeit gefallen.

Just in der ersten Hälfte diesen Jahres veröffentlichte der papyrossa-Verlag zwei Bücher zu Planwirtschaft und Arbeitszeitrechnung: „Plädoyer für die Planwirtschaft“ von Helmut Dunkhase und „Die Gesellschaft nach dem Geld“ von Guenther Sandleben. In einem kleinen Dreiteiler sollen jeweils beide Bücher für sich diskutiert werden, um abschließend Gemeinsamkeiten und Unterschiede, sowie Streitpunkte gegenüber zustellen. Im ersten Teil soll es nun um die Ausführungen von Helmut Dunkhase gehen.

Wer hat´s geschrieben?

Helmut Dunkhase ist studierter Diplom-Mathematiker und Lehrer aus Berlin. Politisch schreibt er zu den Themen Informationstechnologie und politische Ökonomie. Viele seiner Artikel erscheinen in den DKP-nahen Magazinen Unsere Zeit und Marxistische Blätter. Bereits bei papyrossa erschien seine Übersetzung der schottischen Wissenschaftler Paul Cockshott und Allin Cottrell Alternativen aus dem Rechner. Für sozialistische Planung und direkte Demokratie, in welcher die zentralen Ideen und Motive einer kybernetischen Theorie der Arbeitszeitrechnung auch deutschsprachigen Leser*innen zugänglich gemacht wurde.

Wer mehr von Helmut Dunkhase lesen möchte, dem sei seine Internetseite www.helmutdunkhase.homepage.t-online.de zu empfehlen, auf der Dunkhase einige dutzend Artikel in Marx- und Engelszungen geschrieben hat. Eine zweite Möglichkeit, sich ein Bild vom Autoren zu machen ist das kürzlich bei 99zuEins erschienene Interview (https://www.youtube.com/watch?v=4aeHqC3ES0U&t=1086s).

Was steht drin?

Kritik am NÖS

Dunkhase beginnt sein Buch mit einer Kritik am Neuen Ökonomischen System der Planung und Leitung, welches ab 1963 in der DDR vorsah, dass die Betriebe stärker auf eigene Rechnung wirtschafteten. Er gesteht zwar zu, dass phasenweise eine widersprüchliche Koexistenz von Markt und Plan notwendig sei. Jedoch zeigt er anhand detaillierter Analysen der Debatten in Lehrbüchern und Fachzeitschriften der DDR auf, dass das Bewusstsein für diesen Widerspruch immer weiter gesunken sei. Den Kern der Debatte beschreibt Dunkhase sehr treffend:

„Das für alle Ökonomien der Zeit geltende Erhaltungsgesetz der Ökonomie (Anm.: es kann nur konsumiert werden, was produziert wurde) nimmt in dieser Epoche die Form des Wertgesetzes an. Mit dem Übergang zum Plan verschwindet die Wertform der Produkte, aber die bis dahin als Wertgröße gefassten Arbeitszeitquanten bleiben und müssen weiter verwaltet werden entsprechend dem Erhaltungsgesetz.“

S.23

Den führenden Ökonomen der NÖS wirft Dunkhase vor, den Preis als einzig mögliches Verwaltungsinstrument dieser Planung angesehen zu haben. Dies sei jedoch ein Trugschluss, da sich ein Gleichgewichtspreis nur auf einem freien Markt bilden könne, was in einer Planwirtschaft unweigerlich zu Fehlallokationen führen würde. Verweise darauf, dass Lenin selbst in der Neuen Ökonomischen Politik Marktelemente in der Sowjetunion zugelassen habe, begegnet Dunkhase damit, dass diese Zulassung auf Jahre und nicht Jahrzehnte angelegt gewesen sei.

Werkzeuge der Planwirtschaft

Das Problem einer Planwirtschaft skizziert Dunkhase folgendermaßen:

„Auch der Kommunismus wird eine Ökonomie der Zeit sein, zu deren Grundbedingung gehört, dass Produkte gesellschaftlicher Arbeit hinsichtlich der in ihnen verausgabten Arbeitszeit zueinander ins Verhältnis gesetzt werden. In der kapitalistischen Produktionsweise wird dies, durch Geld vermittelt, im freien Austausch auf dem Markt realisiert. In einer Planwirtschaft kommt man nur zu einer rationalen Bewertung der Produkte, indem man die in den Produkten steckende Arbeitszeit bestimmt.“

S.59

Dieses Problem ist nun äußerst komplex. Erstens sind Volksökonomien sehr groß und eine riesige Vielfalt an Primär-, Zwischen- und Konsumgütern ist zu verwalten. Zweitens sind bereits Zwischengüter Produkte von Arbeit, die in die Fertigprodukte eingehen. Dies muss von der Planung berücksichtigt werden. Und drittens ist Arbeit ja nicht gleich Arbeit, sondern gibt es unterschiedlich anspruchsvolle und angenehme Arbeiten.

Einer Bewältigung dieser Aufgaben nähert sich Dunkhase an, indem er zunächst die historische Entwicklung nachzeichnet: begonnen mit dem harmonischen Wachstumsmodell von Grigori Feldmann über den Ansatz der linearen Optimierung nach Leonid Kantorovich bis hin zur Input-Output-Rechnung Wassily Leontieffs (ausführlicher hier). Kombiniert mit der Entwicklung der Kybernetik, welche er am Vorschlag Anatoli Kitows illustriert, alle Betriebe mittels eines „Vereinten staatlichen Netzwerks von Computerzentren“ (also einer Vorform des Internets) zu verbinden, wären bereits in der späten Sowjetunion alle Mittel zur Bewältigung der anstehenden Fragen vorhanden gewesen. So hätten sich die Arbeitsinhalte von Zwischenprodukten in Verflechtungsmatrizen handlich darstellen lassen. Anspruchsvolle Arbeit wiederum könne als ein Produkt inkorporierter Bildungsdienstleistungen angesehen werden. So seien zur Ausbildung eines Akademikers knapp über 13 Jahre Durchschnittsarbeit in der UdSSR ausgerechnet worden.

Das Konzept von Cotrell und Cockshott

Eine Vereinigung all dieser Aspekte auf dem momentanen State of the Art sieht Dunkhase im Werk Paul Cockshotts und Allin Cottrells umgesetzt. Eine zukünftige auf der Arbeitszeitrechnung basierende Ökonomie stellt er sich folgendermaßen vor:

Eine zentrale Planungsbehörde erfasst alle zur Verfügung stehenden Rohstoffe, Zwischenprodukte und Arbeitszeiten und erstellt daraus einen Plan für die gesamtgesellschaftliche Produktion. Die eingegangenen Arbeitszeiten aller Güter und Dienstleistungen inklusive aller Vorleistungen werden mit Hilfe von Input-Output-Analysen erfasst und in Arbeitsgutscheinstunden bewertet. Arbeiter*innen wiederum werden in Form von Arbeitsgutscheinen entsprechend der Dauer ihrer geleisteten Arbeit bezahlt. Die Gutscheine sind nicht übertrag- oder akkumulierbar, um Hortung und Korruption zu verhindern. Höhere Bezahlung ist bei gefährlicherer oder nicht vergleichbar anspruchsvoller Arbeit möglich.

Geschäftsleistungen werden angewiesen, möglichst alle Güter abzusetzen, wobei ihnen als Steuerungsinstrument die Anhebung oder Absenkung des Verkaufspreises über oder unter den Arbeitswert zur Verfügung steht. Ist ein Gut knapp, wird es höher bewertet, sodass weniger Menschen das knappe Gut kaufen. Die Bevölkerung bestimmt direktdemokratisch, wieviel Arbeitszeit in Nichtkonsumgüter, wie Bildung, Gesundheit oder ÖPNV, verwandt werden soll. Der Handel mit dem kapitalistischen Ausland kann über die Erstellung eines Reservefonds an Handelsgütern und die Festlegung eines Wechselkurses zwischen Arbeitszeit und Auslandswährung abgewickelt werden. Einem Schwarzmarkt soll durch möglich korrekte Planung entgegengewirkt werden.

Was ist gelungen?

Die groben und feinen Unterschiede

Das Konzept, welches Dunkhase vorstellt, behält einige kapitalistische Charakteristika bei, doch es enthält auch zahlreiche grobe und kleine Unterschiede zum heutigen System. Erstens gibt es keine Klassengesellschaft mehr. Das gesellschaftliche Mehrprodukt wird nicht mehr von den Besitzenden angeeignet, sondern von der Gesamtgesellschaft und zum Nutzen dieser verwandt. Zweitens wird die gesamte Ökonomie bewusst geplant und nicht als Summe individueller Profitplanungen verwirklicht. Und drittens erstreckt sich Demokratie nun auch auf teilweise auf konkrete ökonomische Belange.

Die konkrete Planung nach Arbeitszeit hingegen ist schon ein nur etwas feinerer Unterschied. Preise drücken bereits im Kapitalismus das Verhältnis der aufgewandten notwendigen Arbeitszeit zur Gesamtarbeitszeit aus. Arbeiter*innen werden auch jetzt bereits in der Regel nach ihrer messbaren physikalischen und nicht nach der gesellschaftlich durchschnittlichen Arbeitszeit bezahlt. Auf Grund der fehlenden Konkurrenz und der bewussten Planung gibt es allerdings keine „Verzerrung“ durch die Bildung der Durchschnittsprofitrate mehr. Der Wert der Ware bestimmt sich nun also nach Kapital Band 1 und nicht mehr nach Band 3, wobei der Mehrwert schlicht das gesellschaftliche Investitionsgut ist und nicht mehr der umgekämpfte unbezahlte Anteil des Arbeitstages. Was ist dadurch gewonnen? Eigentlich nur, dass der Fetisch, der Wert einer Ware sei etwas anderes als die in ihr vergegenständlichte Arbeit, ihren Schleier verliert. Mehr bringt es tatsächlich nicht.

Ein Kompendium interessanter Einblicke

Dadurch, dass Dunkhase einen historischen Zugang zum Thema Arbeitszeitrechnung gewählt hat, erfährt man viele interessante Fakten über bereits geführte Diskussionen und gescheiterte Versuche, um daraus zu lernen. Arbeitszeitrechnung und Planwirtschaft hängen so nicht im Wolkenkuckucksnest schöner Ideen, sondern sind verwurzelt in ganz materiellen Grundlagen der Geschichte, in der Bewältigung tatsächlicher Probleme, vor denen die Genoss*innen der SED und KPdSU standen. Der Abriss zeigt auch, dass das Scheitern des Realsozialismus keine Notwendigkeit war, sondern dass Fehlentwicklungen Folgen ernsthafter Debatten und Entscheidungen waren. Das vergegenwärtigt, dass die Diskussionskultur in den Warschauer Staaten pluraler war, als sie gern von bürgerlichen Historiker*innen nachgezeichnet wird. Und man erlebt so manche Überraschung, wie die frühen Vorschläge für ein Internet in der Sowjetunion oder dass kreative Impulse für die Planwirtschaft ausgerechnet aus Staaten, wie Ungarn oder Polen kamen, welche dem Markt noch den größten Raum im Ostblock ließen.

Wo gibt´s Kritik?

Der rote Faden

Im groben Leseeindruck wirkt das Buch unaufgeräumt. Es gibt nur eine sehr kurze Einleitung, keinen Schluss. Von der DDR der 70er Jahre wird in die frühe Sowjetunion gesprungen, um zurück in der Zukunft zu landen. Man weiß nie so richtig, wer der Adressat des Buches ist. Sehr detaillierte Kritiken zu Fachartikeln und kleine Formelsammlungen wechseln sich mit allgemeinverständlichen und teils polemischen Passagen ab. Mal gibt es Fließtext und mal Stichpunktsammlungen. Ein wenig mehr Mut und Liebe zum Lektorat hätte das Buch massiv aufwerten können.

Fehlende Klassenanalyse

So interessant die historischen Abrisse sind, sie sind kaum eingebettet in die historischen Klassendynamiken. So behauptet Dunkhase, der Markt sei vor der Bourgeoisie entstanden. Hier geht er dem Warenfetischismus auf den Leim, der mit Hilfe der Wertform die gesellschaftlichen Verhältnisse verschleiert. Der Markt ist ein Verhältnis zwischen den Kapitalisten, sowie zwischen ihnen und Arbeiter*innen. Ohne seine Träger kann der Markt nicht existieren, also auch nicht vor diesen. Die Neue Ökonomische Politik wurde nicht gemacht, weil Kapitalismus beim Aufbau einer Nachkriegswirtschaft besser funktioniert, wie behauptet, sondern weil das Klasseninteresse der Bauernschaft, die endlich ihr Land als Privatbesitz erhielten, im Widerspruch zu denen kollektivistischen Interessen des Proletariats stand. Die DDR hatte mit einem fest verwurzelten Kleinbürgertum zu kämpfen, welches einer Subsumtion unter den gesamtgesellschaftlichen Plan teils gewaltsamen Widerstand entgegenbrachte.

Bereits Lenin merkte an, dass der Großteil aller ökonomischen Fragen auf Klassenwidersprüche zurückzuführen sei. Bei Dunkhase bekommt man den Eindruck, die Führung habe jeweils bei der Wahl zwischen verschiedenen technokratischen Lösungen jeweils die falschen gewählt. Diese Technokratisierung der Klassenprobleme treibt mitunter seltsame Blüten. So kritisiert Dunkhase, dass die DDR ihre Mittel zur Subvention von Wohnen, Gesundheit, etc. als Umsatz- und nicht als Einkommenssteuer eingetrieben habe. Er rechnet vor, dass die Preise nur halb so hoch gewesen wären, wenn die DDR die Einkommen zu 50% besteuert hätte. Man fragt sich als Leser*in hier, welchen Unterschied es macht, ob ich wegen der Einkommenssteuer nur halb soviel Geld zur Verfügung habe und alles nur halb soviel kostet oder ob ich keine Einkommenssteuer bezahle, aber alles doppelt so teuer ist. Ohne eine Klasse, welche sich das Mehrprodukt aneignet, bleibt es ein Nullsummenspiel und die Frage scholastischer Natur.

Nicht notwendige Konzessionen an den Kapitalismus

Das Konzept von Dunkhase beschreibt eine Reihe von Zugeständnissen an die bisherige Produktionsform, deren Notwendigkeit nicht ganz verständlich ist.

So kann man sich schon fragen, warum denn eigentlich, wenn nach Bedarf geplant wird, eine Konsumbeschränkung über Arbeitszeitscheine eingeführt werden muss. Die Erfassung und Planung des Bedarf steht doch am Anfang des Plans. Warum soll dann nicht nach diesem Bedarf auch produziert werden? Der Arbeitsschein tritt erneut als entfremdendes Moment zwischen Arbeiter*in und die von ihr erzeugten Produkte und reproduziert die Entfremdung als Muttermal der alten Gesellschaft.

Vielleicht ist dies eine Konsequenz auf der Beschränkung direkter Demokratie auf die Bestimmung des Anteils öffentlicher Dienstleistungen an der Gesamtarbeit. Aber warum sollte der direktdemokratische Prozess nicht auch auf die Planung materieller Güter anwendbar sein? Bewusste Planung bedeutet doch, Alternativen zu haben. Eine Gesellschaft kann doch durchaus bestimmen wollen, weniger zu arbeiten, aber weniger Konsumgüter zu Verfügung zu haben oder umgekehrt. Die Planung hätte dann die Aufgabe, die entsprechenden Modelle zu erarbeiten, welche konkreten Auswirkungen auf die Verteilung der Ressourcen innerhalb des Produktionsprozesses demokratische Entscheidungen dann haben.

Es werden, kurz gesagt, allerhand neue Notwendigkeiten konstruiert, welche die Arbeiter*in vom Produktionsprozess und dem Bewusstsein darüber trennen. Hier hätte mehr Offenheit des Systems und die Beschränkung von Determinismen auf wirkliche Notwendigkeiten das gesamte Potential einer Planwirtschaft ausreizen können, ohne bereits den Kommunismus als reine Gebrauchswertökonomie vorwegzunehmen. Denn Arbeitszeitrechnung ist eine Planwirtschaft, nicht die Planwirtschaft an sich.

Zusammenfassung

Das „Plädoyer für Planwirtschaft“ enthält viele richtige Kritiken an bisherigen sozialistischen Versuchen und anregende Ideen für das Potential einer Planwirtschaft. Als Gesamtkonzept trägt das Buch noch nicht. Aber das muss es auch nicht. Es ist eine Intervention, ein kleines Das-gibt-es-auch-Kompendium, die Wiederaufnahme eines Dialogs unter Linken, Umweltaktivist*innen, Sozialist*innen und Kommunist*innen, wie die letzten Verschiebungen der Grenzen der Produktivkräfte durch das Kapital neue Möglichkeiten für eine solidarisch geplante Ökonomie eröffnen. Und diese Möglichkeiten sind größer als nur, die Anarchie des Marktes durch den Determinismus des Rechners zu ersetzen. Als Partner dieses Dialogs wird am Donnerstag das Buch „Die Gesellschaft nach dem Geld“ von Guenther Sandleben besprochen.

Literatur:

Dunkhase, H. (2022): Plädoyer für Planwirtschaft. Vom Umgang mit Widersprüchen in DDR, Sowjetunion und China. Köln: papyrossa.

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