Mit diesem kleinen Resümee des wissenschaftlichen Marxismus 2025 wünschen wir allen Leser*innen einen guten Rutsch in ein klassenkämpferisches Jahr 2026.
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Mit diesem kleinen Resümee des wissenschaftlichen Marxismus 2025 wünschen wir allen Leser*innen einen guten Rutsch in ein klassenkämpferisches Jahr 2026.
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Während in Schulbüchern Marx noch gerne eine Krisen- oder Zusammenbruchstheorie angedichtet wird, ist es längst zum Konsens geworden, dass er eine solche Theorie nicht eindeutig herausgearbeitet hat und noch keine weiterführende Theoriebildung allgemeine Anerkennung gefunden hat. Auch in Japan wurde die Marxsche Krisentheorie ausgiebig geführt. Kei Ehara stellte in der History of Economics Review zwei Debatten des japanischen Marxismus vor, die einerseits auf diesen beiden Typen beruhen, sie aber auch transzendieren.
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Radhika Desai argumentierte in der diesjährigen Erinnerungsvorlesung an David Gordon, die jährlich von der Union of Radical Political Economists organisiert wird, warum sie Multipolarität als Schritt zum Sozialismus begreift. Ins Zentrum rückt sie dabei eine nur wenig rezipierte Kritik von Marx an Henry Carey, die den Grundrissen angehängt ist
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Mit Javier Milei wurde in Argentinien 2023 ein Popstar der Ultraliberalen und Rechtspopulisten zum Präsidenten gewählt. Er versprach nicht nur, den Staat mit der Kettensäge zu stutzen, sondern vor allen Dingen die Inflation zu bekämpfen. Sein Plan: Durch Senkung der Lohnkosten und Steuern sollten die Profite steigen und so zu neuen Investitionen führen. Die damit einhergehende Ausweitung des Warenangebots könne demnach mit der Geldmengenausweitung Schritt halten, wodurch der Peso stabil bleibe. Allerdings ist die einfache Gleichung Profit = Kapitalakkumulation umstritten. In vielen Ländern des Globalen Südens wurde auf eine „Krise der Überprofitabilität“ oder das „Puzzle der Profite ohne Investitionen“ hingewiesen. Carlos Ibarra versuchte am Beispiel Mexikos dieses Puzzle zusammenzusetzen.
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