Kommunismus = Tugan-Baranowski + Grenznutzentheorie

Der Name Tugan-Baranowski funktioniert heute ähnlich dem Namen Bernsteins als Synonym für den Revisionismus. Luxemburg unterstellte ihm in der Akkumulation des Kapitals ein Bekenntnis zur inneren Grenzenlosigkeit des Kapitalismus. Nach Lenin würden an bürgerlichen Institutionen angestellte Marxist*innen automatisch den herrschenden Klassenstandpunkt übernehmen. Chad Satterlee hat sich genauer angeschaut, welchen Einfluss Tugan-Baranowski an der Planungsdebatte hatte und wie er versuchte, einen Grenznutzenansatz hierfür fruchtbar zu machen.

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Marxismus-LLMismus

Matti Nelimarkka ging der Frage nach, ob sich vorhandene Large Language Models mit Hilfe von Fine-Tuning durch marxistische Klassiker als Werkzeuge der Kritik der politischen Ökonomie gestalten lassen. Was sagen seine Modelle, etwa was Revolution ist? „„Die Revolution darf durch die kommunistische Partei nicht ignoriert werden. Die Partei der Ordnung ist nicht nur eine kommunistische Partei, sondern ein Partei der Ordnung in allen Ländern. Sie ist, sie ist, unter keinen Bedingungen eine revolutionäre Partei.“

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Software ist auch nur eine Ware. Zur Kritik der „eigenartigen Kostenstruktur“

Viele Marxist*innen und kritische Ökonom*innen haben die Prämisse der „eigenartigen Kostenstruktur“ von Software, nach der Code und Kopie von Software getrennt voneinander betrachtet werden, übernommen, ohne hinreichend zu prüfen, ob sie überhaupt stimmig ist. Luis Arboledas-Lerida hat sie in der Science & Society hinterfragt. Insbesondere setzte er sich kritisch mit Theorien auseinander, welche die Marxschen Ausführungen über „moralischen Verschleiß“ oder „Abnutzung“ auf Software übertragen wollen.

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