Alles nach Plan … Wirtschaftsdebatten in der Sowjetunion der 60er und 70er Jahre

⋄ Zum Zeitpunkt von Stalins Tod fand sich die Sowjetunion außenpolitisch stabil und innenpolitisch geeint vor, was eine Debatte um die Hebung der Planwirtschaft auf eine neue Stufe motivierte.

⋄ Während Reformer mehr Dezentralität und betriebliche Autonomie forderten, wollten Kybernetiker und Mathematiker gänzlich weg vom Wertgesetz
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Giovanni Cadioli hat sich mit den Planwirtschaftsdebatten der 1960er und 1970er Jahre mit einem Fokus auf Aleksandr Birman auseinandergesetzt.

⋄ Reformer und Dogmatiker waren sich dabei einig in der Bedeutung der Preise zur Wirtschaftssteuerung, während sie mit den Kybernetikern zusammen die bisherige administrative Routine in Frage stellten.

⋄ Dieses Patt, das den persönlichen Beziehungen in der Ökonomie noch viel Raum ließ, öffnete letztendlich der Korruption unter der Perestroika Tür und Tor.

Ein gängiger Spruch der Linken lautet: eher können sich Menschen das Ende der Welt vorstellen als das Ende des Kapitalismus. Und während alle Welt über das Internet of Things, soziale Plattformen, künstliche Intelligenz, Big Data und Echtzeit-Produktion diskutiert, scheint den wenigsten aufzufallen, welche Möglichkeiten sich daraus für eine nach den Bedürfnissen der Menschen geplante Wirtschaft ergeben. Dabei wurde genau das in der Sowjetunion der 1960er Jahre bereits diskutiert. Eine neue Generation an Kybernetikern wollte mit Transistoren und Rückkopplungsschleifen endlich die Mängel der Planwirtschaft beseitigen. Ihnen gegenüber standen Reformer, die genau entgegengesetzt wieder freiere Preisgestaltung forderten. Und über allen thronte eine Administration, die Erfahrungen, Praxis und politische Auswirkungen abzuschätzen hatte.

Giovanni Cadioli hat sich mit den Planwirtschaftsdebatten der 1960er und 1970er Jahre auseinandergesetzt. Er hangelt sich dabei an den Interventionen Aleksandr Birmans entlang, die jedoch nur als sehr allgemeine Aufrufe zu mehr betrieblicher Autonomie, mehr Lenkungsfunktion der Preise und mehr Dezentralisierung dargestellt werden. Da diese Ausführungen leider nicht allzu erkenntnisreich sind, wird diese Rezension sie im weitestgehenden aussparen, worin ein großer Unterschied zur eigentlichen Darstellung besteht. Denn aus dem Rest kann man trotz seiner marktliberalen Perspektive einige interessante Punkte mitnehmen.

Vom Beginn der sowjetischen Planwirtschaft

Nach der Oktoberrevolution konnte die junge Sowjetmacht noch nicht gleich eine Planwirtschaft errichten. Auf die als Kriegskommunismus in die Geschichtsbücher eingegangene Phase des Bürgerkrieges folgte die Neue Ökonomische Politik, die insbesondere den Bauern Anreize zur effektiveren Bewirtschaftung des nun eigenen Bodens bieten sollte. Das Ergebnis dieses geplanten kurzfristigen Rückzuges war durchwachsen und so wurde in der Sowjetunion 1928 der erste Fünf-Jahres-Plan beschlossen. Dieser sah eine zügige Kollektivierung der Landwirtschaft und den Aufbau einer Schwerindustrie vor. Die theoretischen Fundamente der Planwirtschaft waren jedoch schwach entwickelt. Historische Vorbilder gab es nicht und es stellten sich plötzlich Fragen von Preisfunktionen, ökonomischen Hebeln und Arbeitszeiten philosophische Fragen nach dem Charakter des Geldes, des Warenwerts und der abstrakten Arbeit in der sozialistischen Übergangsgesellschaft.

Gebrauchswerte waren zu mannigfaltig, um auf ihrer Grundlage auf dem informationstechnischen Niveau der 1930 diese allumfassend zu berücksichtigen. Es wurde ein System aus Indikatoren entwickelt, dessen wichtigster die Masse der Güter war, der im Zweifelsfall aber wenig Auskunft darüber gab, wie es um die Qualität bestellt war. Betriebsdirektoren horteten Inputs, meldeten falsche Angaben über die produzierten Mengen oder produzierten nicht in der geforderten Qualität. Daher stimmten die Zahlen der zentralen Gosplan-Instanz häufig nicht mit den wirklichen Ressourcen überein. Von der Regierung als zentral angesehen Projekte erhielten ihre Produktionsmittel in erster Linie über persönliche Kontakte, die außerplanmäßig diese Güter abzweigten und zu weiteren Verwerfungen zwischen Plan und Wirklichkeit führten.

Dennoch war die sowjetische Planwirtschaft ein laufende Maschine und zeigte sich effizient genug, um den Herausforderungen des rassistischen Vernichtungskrieges Nazideutschlands standzuhalten. Nach dem Zweiten Weltkrieg, der sowohl außenpolitisch als auch innenpolitisch eine völlig andere Lage herbeigeführt hatte, sahen es viele Kommunisten an der Zeit, die Planwirtschaft auf ein neues Niveau zu heben. Außenpolitisch war die Sowjetunion nicht mehr unmittelbar bedroht und innenpolitisch hatte der gemeinsame Krieg die Völker fester zusammengeschweißt als je zuvor. Mit dem Tode Stalins, der selbst noch zu Lebzeiten die Debatte um Veränderungen der Planwirtschaft angestoßen hatte, fühlten sich viele Ökonomen freier darin, Vorschläge zu unterbreiten. Denn noch regierte häufig Spontaneität über Planung, die Rolle des Geldes war völlig ungeklärt und die zunehmende Diversifizierung der Produktion verlangte nach automatischen Feedbackschleifen statt persönlicher Beziehungen.

Reform, Planwirtschaft und Wertgesetz

Das Besondere der Planwirtschaftsdebatten zu Beginn der 1960er war, dass sie in einer Atmosphäre der Überzeugung von der Leistungsfähigkeit der sowjetischen Ökonomie stattfanden. Es gelang, der faschistischen Invasion standzuhalten, der Wiederaufbau des von einem Vernichtungskriegs heimgesuchten Landes gelang in wenigen Jahren und mit ersten Siegen im Rennen um den Weltraum schien sich auch die Spitzenforschung auf Weltniveau zu bewegen. In der zweiten Hälfte der 1950er Jahre begannen die Wachstumsraten langsam, aber kontinuierlich zu sinken, was Krushchev zwischen 1961 und 1965 zu Dezentralisierungsreformen veranlasste. Produktion wurde regionalisiert, Betriebe erhielten mehr Freiheit bei der Preissetzung und Plankennziffern wurden reduziert. Hinter dieser Entwicklung steckte eine doppelte Debatte. Die eine fand zwischen Reformisten statt und hatte zum Gegenstand, welches Ziel die Reformen eigentlich erreichen sollten: die zentrale Planwirtschaft zu ersetzen oder zu effektivieren. Nikolai Petrakov verfocht für eine Minderheit ersteres, zweiteres wurde durch einen der Köpfe der Reformen, Evsei Liberman, vertreten. Gennadii S. Lisichkin stellte fest, dass beide Lager die gleichen Termini benutzten, aber unterschiedliches darunter verstanden.

So spielte Geld ohne Zweifel noch eine große Rolle in der Distribution der Güter, Kolchosen etwa verkauften ihre Erzeugnisse zu festen Preisen an den Staat, anstatt durch dessen Kommando. Damit ließ sich aber auch ein Wertgesetz formulieren, dass jeder Ware, Lohnkosten, Produktionsmittelkosten und einen Überschuss beimessen konnte. Die Frage war nun, ob es sich dabei um ein „sozialistisches Wertgesetz“ handele, das nur für begrenzt für automatische Feedbackschleifen anwendbar sei, da seine Komponenten eben keinen allgemeinen Reichtum darstellten. Oder ob es noch so allgemein sei, dass ein „Gesetz der geplanten Entwicklung“ gelte, also ein berechenbares Verhältnis Konsumgüterproduktion, Produktionsmittelkonsumtion und Wachstumsrate, bei dem keine Überproduktionskrise entstehen würde (Näheres hier). Wer auf das „Wertgesetz“ referierte, hatte damit noch nicht hinreichend gesagt, in welcher Interpretationsweise es zu verstehen sei. Bei einer Konferenz der Ökonomischen Instituts wurde das sichtbar. So wurde hier von einer Seite argumentiert, das Wertgesetz verlange freie Preisbildung durch die Betriebe, während Viktor Belkin entgegenhielt, dass harmonische Verhältnisse gerade nur durch Preissetzung erreicht werden könnten.

Perspektive Kybernetik

Gleichzeitig tat sich aber auch auf dem Feld der Mathematik einiges. Bereits seit den 1930er Jahren hatten Leonid Kantorovich und Viktor Novozhilov auf dem Feld der linearen Optimierung geforscht; 1959 konnten sie ihr Grundlagenwerk hierzu veröffentlichen. Diese Forschungen bargen das Potential, die Distributionswirkung von Preisen prinzipiell in Frage zu stellen und die Planwirtschaft auf ein neues theoretisches Niveau zu heben. Kantorovich etwa bemaß fiktive Warenwerte nicht mehr nach enthaltener Arbeitszeit, sondern nach der Knappheit und ihren Einfluss auf die Erreichung eines Planziels, Novoshilov über Opportunitätskosten. Diese Ideen, welche dem Marxschen Wertgesetz fundamental widersprachen, fielen mit einer Begeisterungswelle für den jungen Forschungszweig der Kybernetik zusammen. Es erschien erstmals möglich, optimale Lösungen für ein System an Simultangleichungen auf der Größenordnung einer ganzen Nationalökonomie zu finden. Abel Aganbegyan träumte von der Planometrie.

Doch es gab auch Skeptiker. Aleksandr Smirnov-Cherkezov, Wirtschaftsredakteur in der Literaturnaya Gazeta, stellte in Zweifel, ob die Lösung von Millionen von Produktionsgleichungen bis hin zum letzten Nagel in der Praxis umsetzbar sei. Viktor Bogachev kritisierte ganz prinzipiell, dass sich solch eine Planung nur mit Hilfe einer technokratischen Black Box umsetzen lasse, die kaum noch Raum für Initiative der Arbeiter*innen ließ. Natürlich stand mehr Autoritarismus nicht im Sinn der neuen Kybernetiker und man versuchte Brücken zu den Verfechtern von mehr Dezentralität zu schlagen. Kantorovich betonte die Bedeutung der lokalen Institutionen bei den Feedbacksystemen und die Möglichkeit einer Zusammensetzung lokaler und nationaler Planung. Novoshilov sah sogar die Beteiligungsmöglichkeiten für die einfachen Arbeiter*innen gegenüber den zuvor häufig personalisierten Prozessen sogar steigen.

Der Gegenwind kam im Wesentlichen von zwei Seiten. Die Reformer glaubten, die gerade errungenen neuen Freiheiten bei der Preisgestaltung bald an ein technokratisches Zentrum zu verlieren. Orthodoxe Ökonomen der Stalin-Ära konnten sich eine Anwendung solcher abstrakten Methoden in einem immer noch stark dörflich und kleinstädtisch geprägten Land nicht vorstellen. Für sie waren die immer neuen Aushandlungsprozesse zwischen staatlichen Vorgaben und realer Produktion mit den gängigen Instrumenten der Preissetzung und Preislockerung das natürliche Medium der sowjetischen Politik, das durch die neue Methode angekratzt wurde.

Neuneue Ökonomische Politik

Und bei der Bedeutung der Preisfunktion waren sich orthodoxe Stalinisten und Reformer einig, nur mit unterschiedlicher Schwerpunktsetzung. Lisichkin argumentierte etwa 1966 für eine neue NÖP, dass Lenin bekanntermaßen der alten kein Verfallsdatum angeheftet hatte. Boris Rakitskii forderte noch radikaler, dass neben die Planung weitere Mittel ökonomischer Regulierung treten müssten. Angebot und Nachfrage müssten, wenn schon nothalber ständig darauf ausgewichen würde, systematischer integriert werden. Betriebe sollten stärker im Wettbewerb stehen und der Bankrott sozialistischer Unternehmen damit vermieden werden. Um sich vor dem Vorwurf des Revisionismus zu schützen, konnten solche marktsozialistischen Ideen immer darauf verweisen, dass die sowjetische Gesellschaft gesellschaftspolitisch weit genug entwickelt sei, damit Marktmechanismen nicht mehr zu kapitalistischer Ausbeutung führen könnten. Wer wollte da widersprechen?

Einige. Aleksandr Birman brachte es vielleicht am besten auf den Punkt. Der Planung fehle es aktuell an einer sozialistischen Doktrin. Geplant werden könne nur, wenn auch klar sei, für was geplant werden solle. Andernfalls werde der Widerspruch zwischen Planung und Kommando nicht aufzulösen sein, denn es sei nicht zu priorisieren, wo das Kommando als Leitlinie und wo freie Kräfte als Unterstützung benötigt würden. Das Patt schien zumindest nicht voranzubringen. Obwohl 1970 mittlerweile 83% aller Betriebe entsprechend der Reformen Veränderungen erfahren hatten, sank das industrielle Wachstum weiter stetig von 8,7% 1966 auf 8,5% 1970. Auch in anderen realsozialistischen Ländern wurden Reformvorhaben angegangen, wovon der weitreichendste in der Tschechoslowakei unternommen wurde. Die Niederschlagung des Prager Frühlings machte nicht nur reale Grenzen deutlich, auch die ökonomische Debatte wurde vorläufig eingefroren.

Lisichkins und Rakitskiis wurden umgehend scharfer Kritik ausgesetzt. Gegen Petrakov, Liberman and Birman wurden parteiinterne Verfahren eröffnet, die jede ohne Konsequenzen blieben. Die Ökonomen konnten deutlich machen, dass es ihnen um eine Erhaltung und Effektivierung der Planwirtschaft ging und nicht ihre Abschaffung. Ihre Überlegungen waren der Tatsache geschuldet, dass die Sowjetunion mit fast neun Millionen Preisen, 115 Millionen Arbeiter*innen, 19 Millionen Bäuer*innen und etwa einer Million Betriebe nicht wie in der 30er Jahre verwaltet werden könne. Die meisten Reformökonomen wollten daher Planung statt Kommando. Selbst Novoshilov interpretierte eine Neue Ökomonomische Politik als einen ersten Schritt zum Umbau der Kommando- in einer wissenschaftlich geplante Wirtschaft. Dennoch beinhaltete die Debatte zwischen ökonomischen und administrativen Mechanismen einige Sprengkraft. Administrative Vorgaben waren zwar zeitaufwendig und von begrenzter Komplexität, aber sie waren immerhin durch politisch und bestenfalls gewählte Organe diskutiert und beschlossen, während jeder ökonomische Automatismus blindwirkende Gesetze nutzt, die bisher allein aus dem Kapitalismus bekannt waren.

Vom Patt zur Perestroika

Im Jahrzehnt nach dem XX. Parteitag hatten sich alle gängigen ökonomischen Linien hinsichtlich der Frage von Kommando und Planung herausgebildet, um sich in den 70er und 80er Jahren lediglich zu verfestigen. Sowohl eine konsequente marktsozialistische Dezentralisierung, als auch einer Kybernetisierung der Planung hätten politische Weichenstellungen und Umbrüche vorausgesetzt, welche die Parteiführung nicht einzugehen bereit war. Der Prager Frühling hatte deutlich gemacht, wie schnell sich eine Öffnung verselbstständigen kann und der Begriff Reform wurde daher kaum noch gebraucht. Darüber hinaus gefährdete eine Lockerung der Planung die indsutrielle Basis der Verteidigungsindustrie, auf welche die Sowjetunion im Kalten Krieg angewiesen war. Doch auch der Fall des Ölpreises ab 1973 trug dazu bei, dass die Produktivitätswachstum der sowjetischen Ökonomie sank, da moderne Maschinen aus dem kapitalistischen Ausland mit Devisen bezahlt werden mussten, die nun spärlicher flossen. Darüber hinaus war fast das gesamte Arbeitskräftepotential erschlossen und eine absolute Ausdehnung der Produktion innerhalb der eigenen Grenzen ohne Produktivitätszuwächse kaum möglich.

Und genau wegen dieser Pattsituation aus der Unmöglichkeit, eine gewachsene Ökonomie der 70er und 80er Jahre mit den Methoden der 30er Jahre zu planen und der Unwilligkeit, die politische Basis entweder für eine Dezentralisierung oder Kybernetisierung der Planung zu verändern, führte die Perestroika zum schnellen Kollaps der Sowjetunion. Denn die Reformen der Perestroika waren kaum noch ökonomisch-wissenschaftlich diskutiert oder in eine administrative Umgestaltung eingebettet, sondern wurden situativ vorgenommen. Die aus den 30er Jahren überdauerte starke Rolle persönlicher Beziehungen waren der Katalysator für die durch die Planlockerungen ermöglichten Explosion der Korruption. Die Reformer unter Gorbachev waren nicht mehr Leute, wie Birman, deren Ziel eine wissenschaftliche Planung war und die aus wissenschaftlichen Gründen klären wollten, welche genaue Rolle Geld, Kommando, Kenngrößen und administrative wie betriebliche Mechanismen spielen sollten.

Zusammenfassung

Cardioli lässt in seinem Artikel wenig Zweifel daran, dass er die Planwirtschaft – mindestens in einer zentralisierten Form – für ineffektiv hält und schlägt sich auf die Seite der Reformer um Birman. Allerdings beleuchtet er sehr treffend, was marktsozialistische Reformer und kybernetische Planwirtschafter gemeinsam hatten. Das Scheitern der realen Reformen und einer nur theoretisch gebliebenen kybernetisch optimierten Planwirtschaft war nicht allein technisch und organisatorisch bedingt. Es fehlte auch die politische Überzeugung und der Umbau des gesellschaftlichen Überbaus, um den nächsten Schritt hin zu weiteren Vergesellschaftung der Produktion zu gehen, sei es durch mehr dezentrale Initiative oder Lösungen aus dem Rechner.

Wer allerdings alleine fehlenden Mut oder gar Verrat der führenden Partei wittert, macht es sich etwas zu einfach. Der erforderliche zügige Umbau der Planwirtschaft wäre eine Operation am laufenden Motor gewesen. Die Zwänge des Kalten Krieges, sowie Verpflichtungen im RGW oder gegenüber antikolonialen Befreiungsbewegungen, aber auch Aufstände wie der Prager Frühling – dessen menschliches Antlitz des Sozialismus nichts anderes als ein verstecktes Diktat der kleineren und mittleren Bourgeoisie war – zwangen die Administration zu Vorsicht und Kontinuität. Ein kleiner Trost: eine Planwirtschaft auf dem technisch-kulturellen Niveau des 21. Jahrhunderts muss so oder so von Anfang an neu gemacht werden.

Literatur:

Cadioli, G. (2026): What planning for the ‘Year 2000’? Command and planning in 1960s–70s Soviet economic debates and policy. In: European Review of History: Revue européenne d’histoire. Online First. DOI: 10.1080/13507486.2025.2600037

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