Das Huhn im Kapitalismus. Lektion 3. Wertschöpfungsketten

⋄ Hühner bauen schnell Fleisch auf, das ebenso schnell zu verderben droht und beschleunigte als Fleischlieferant die Zirkulation somit erheblich.

⋄ Jostein Jakobsen, Mads Barbesgaard und Mariel Aguilar-Støen haben speziell dir Wertschöpfungsketten als Zirkulationsphänomen untersucht
.

⋄ Ihre zentrale These lautet, dass die Kontrolle über die Umschlagsgeschwindigkeit der zentrale Hebel zur Kontrolle der gesamten Wertschöpfungskette darstellt.

⋄ Dabei zeigen sie, wie das Huhn die Metamorphosen zwischen zirkulierendem, fixem und Warenkapital durchläuft.

⋄ Insbesondere, wenn Betriebe Zucht und Vertrieb, also Anfang und Ende der Kette kontrollieren, gelingt es ihnen, sich als Monopolist zu etablieren.

Im letzten Jahr wurde in einer Artikelüberschrift dieses Blogs gefragt, warum das Huhn in die Zirkulationssphäre ging. Nachdem Catherine Oliver 2024 darstellte, dass das Huhn der optimale Fleischlieferant ist, um die Umschlagszeit des Kapitals zu verkürzen und somit dem Fall der Profitrate entgegenzuwirken, hatten Jostein Jakobsen, Mads Barbesgaard und Mariel Aguilar-Støen beleuchtet, wie die Aufrechterhaltung der schnellen Umschlagszeit Monopolkonzerne bevorteilt. Das letztere Autorenkollektiv hat sich nun genauer die Zirkulation von Hühnerprodukten unter dem Fokus der Wertschöpfungskette angeschaut. Die beiden faszinierenden Geschichten dahinter sind erstens, dass die Kontrolle über die Umschlagszeit ein wesentlicher Faktor monopolistischer Macht in der Wertschöpfungskette ist. Und, dass das Huhn in allen Facetten des konstanten Kapitals auftaucht: als zirkulierendes, fixes und Warenkapital.

Wer hat die Macht über die Umschlagszeit?

Seit sich Monopolkonzerne globalisiert haben, ist die Forschung zu globalen Wertschöpfungsketten immer populärer geworden. Kaum ein Hersteller vereinigt noch die gesamte Produktion in einem Unternehmen, sondern die meisten Vorprodukte werden von weltweit konkurrierenden Zulieferern gekauft. Diese spezialisieren sich erstens hinreichend, um möglichst preiswert zu produzieren, sind aber nicht systemrelevant, wenn durch eine Änderung der Produktionsweise die entsprechende Spezialität nicht mehr gebraucht wird und der Betrieb schließen muss. Zudem können viele dieser Zulieferer Standortvorteile mit geringen Löhnen oder einer besonders wohlfeilen fiskalischen Produktionsumgebung geltend machen. Die Produktion wird durch die Globalisierung auf eine neue Stufe der Vergesellschaftung gehoben, die in der warenproduzierenden Gesellschaft in der Zirkulationssphäre stattfindet; wo Käufer und Verkäufer der Waren um den Preis ringen und damit die gesellschaftlich notwendige Arbeit in der Preisform realisieren.

So begründet das Interesse also ist, es bestehen immer noch Leerstellen der Wertschöpfungskettenforschung. Drei seien hier beispielshalber genannt. Erstens ist mit em Fokus auf die Zirkulation die Produktionssphäre zunehmend aus dem Blick geraten. Sie wird als neben der Zirkulation separat zu behandelnder Nebenaspekt dargestellt, ohne die Unterschiede in den Produktionsverhältnissen innerhalb einer Fertigungskette hinreichend zu problematisieren. Zweitens sind die Ursachen asymmetrischer Machtverhältnisse innerhalb der Wertschöpfungsketten noch nicht erschöpfend erklärt. Obwohl die großen Monopolkonzerne richtigerweise als Herrschende über die global organisierte Produktion identifiziert werden, kann man nur schwer sagen, warum etwa die Lieferanten kritischer Rohstoffe trotz ihres natürlichen Monopols kein gesellschaftliches besitzen. Und drittens bleibt trotz des Schwerpunkts Zirkulation ein Aspekt unterbeleuchtet, den Marx im zweiten Band des Kapitals intensiv diskutiert: die Umschlagszeit und ihre Koordination.

Jakobsen, Barbesgaard und Aguilar-Støen stellen nun eine Hypothese auf, die alle drei Leerstellen gemeinsam zu füllen versucht: die gesellschaftliche Macht der Monopolkonzerne resultiert aus ihrer Kontrolle über die Umschlagszeiten der Produktion. Diese Hypothese umfasst die erstgenannte Leerstelle, da sie die Produktion der Zulieferer als abhängige Größe der temporalen Bedürfnisse der Monopolisten formuliert. Damit würde dann auch die Machtasymmetrie innerhalb der Wertschöpfungsketten erklärt werden. Und die Umschlagszeit würde als Dreh- und Angelpunkt maßgeblich berücksichtigt werden.

Das Huhn in allen Sphären der Zirkulation

Um diese Hypothese zu stützen, haben die drei Forscher wie schon im letzten Jahr (Näheres hier) das Spirit Animal des Kapitalismus analysiert: das Huhn. Hühner haben die Produktionszeit von Fleisch auf wenige Wochen verkürzt und die biologischen Eigenschaften des geschlachteten Fleisches zwingen ganz natürlich zu schneller Zirkulation. Damit kann das Kapital früh umschlagen und damit die jährliche Profitrate bei geringer Zyklusprofitrate steigern. Die Analyse des Gesamtprozesses zeigt sich dahingegend aber auch reich an Spitzfindigkeiten.

Jeder Produktionsprozess beginnt mit einer Zirkulation, dem Kauf der Ware Arbeitskraft durch den Kapitalisten und dem Verkauf der Ware als Realisierung des Warenwerts und Grundlage der Akkumulation des Reichtums in den Händen des Kapitalisten. Der gesamte Zeitraum zwischen diesen beiden Zeitpunkten bezeichnet Marx im zweiten Band des Kapitals mit Umschlagszeit. Da die Profitrate praktisch immer als Profit pro Jahr und nicht pro Umschlag gezählt wird, ist die Verringerung der Umschlagszeit ein Mittel, um dem Fall der jährlichen Profitrate entgegenzuwirken.

In Wertschöpfungsketten greifen in der Zirkulation zwischen den einzelnen Gliedern drei Formen des Kapitals ineinander. Das fixe Kapital: Maschinen, Fabriken oder auch Patente; das zirkulierende Kapital: Verbrauchsstoffe und ähnliches; und Warenkapital, das nicht mehr Teil des Produktionsprozesses ist, sondern an den Ort seiner Realisierung in Produktion oder Konsumtion gebracht werden muss. Alle drei Warenarten zeigen verschiedene Zeitlichkeiten auf: das zirkulierende Kapital lebt bloß bis zum Ende des Produktionsprozesses und überträgt seinen Wert vollständig auf die Ware. Das fixe Kapital erhält sich über die Dauer mehrerer Produktionsläufe und überträgt nur einen Anteil seines Werts pro Produktionsprozess. Das Warenkapital erhält allenfalls seinen Wert, wenn er ihn nicht durch eine Steigerung der gesamtgesellschaftlichen Produktivkräfte während der Zirkulation bereits verliert. Es ist kein Zufall, dass Marx die Landwirtschaft selbst als Beispiel für die Veränderung des Charakters ein und des selben Guts als unterschiedlichen Kapitalbestandteil im zweiten Kapital-Band anführt:

„Das Mastvieh fungiert im Produktionsprozeß als Rohmaterial, nicht als Instrument wie das Arbeitsvieh. Es geht daher als Substanz in das Produkt ein, und sein ganzer Wert geht in dasselbe ein, wie der der Hilfsstoffe {sein Futter}. Daher ist es flüssiger Teil des produktiven Kapitals, nicht weil das verkaufte Produkt – das Mastvieh – hier dieselbe Naturalform hat wie der Rohstoff, das noch nicht gemästete Vieh. Dies ist zufällig. Zugleich hätte aber Smith aus diesem Beispiel sehn können, daß es nicht die dingliche Gestalt des Produktionselements ist, was dem in ihm steckenden Wert die Bestimmung fix und flüssig gibt, sondern seine Funktion innerhalb des Produktionsprozesses.“

MEW 24, S.202

In der Geflügelproduktion gestalten sich diese Dynamiken für die Akteure entlang der Wertschöpfungskette entsprechend der Warenart der Hühner unterschiedlich. Am oberen Ende der Kette – einschließlich Biotechnologieunternehmen, Brütereien und Zuchtbetrieben – stellen Küken der Elterntierlinien zirkulierendes Kapital dar, da sie weltweit an Aufzuchtbetriebe gelangen, die sie kreuzen, um Hybridküken zu erzeugen und aufzuziehen, die nach einem Legezyklus an Eierproduzenten verkauft werden. Legehennen werden als fixes Kapital verwendet. Die Eier wiederum zirkulieren als reines Warenkapital, in dem die Unterscheidung zwischen fixem und zirkulierendem Kapital aufgehoben ist, da sich diese nur auf das produktive Kapital bezieht. Als Warenkapital aber harrt es noch seiner Realisierung und muss deshalb in die gesamte Umschlagszeit mit einberechnet werden.

Wenn es nun richtig ist, dass die Wertschöpfungskettenforschung nach den „konkreten Praktiken und organisatorischen Formen, durch welche die spezifische Arbeitsteilung zwischen den Firmen bestimmt und andere ökonomische Mitspieler in die Konzeption, Produktion und Verteilung von Gütern in den globalen Industrien etabliert und verwaltet werden“ (Gibbon P, Bair J and Ponte S (2008) Governing global value chains: An introduction. Economy and Society 37(3): 315–338.) sucht, dann ist die Organisation der Zirkulation zur Reduzierung der Umschlagszeit eine solche konkrete Praxis der organisatorischen Form und stützt die Hypothese der Autoren. Allerdings wurde genau diesem zeitlichen Zusammenhang zwischen Monopolfirmen und Zulieferern bisher kaum Beachtung geschenkt. Die Autoren der vorliegenden Studie legen nun ihre ersten Überlegungen zu den drei Formen des Huhns als konstantes Kapital offen.

Das Huhn als fixes Kapital

Die Autoren setzten sich nun mit der dänischen und norwegischen Geflügelproduktion auseinander. In Norwegen hält Nortura und in Dänemark halten Dava Foods, sowie Danæg jeweils 90% der Marktanteile und besitzen damit die Macht besitzen, die Umschlagszeit maßgeblich zu bestimmen. Dabei ist in beiden Länder die EW-Group maßgeblich an dem Kettenglied vertreten, welches das Geflügel als zirkulierendes Kapital benutzt. Die Gruppe organisiert im Wesentlichen die Zucht der Hühner, inklusive der genetischen Variation, um Einschnitten in die Zirkulation, wie durch die Hühnergrippe, entgegenzuwirken. Ihr fixes Kapital sind die Patente, die sie halten, um das genetische Material zu monopolisieren. Das fixe Kapital bestimmt die Umschlagszeit dahingehend, als dass sie die Wachstumsgeschwindigkeit der Hühner bestimmt und die Gefahr von Unterbrechungen der Zirkulation reguliert. Dazu beraten sie die Aufzuchtbetriebe und Eierproduzenten hinsichtlich Ernährung, Lichtaussetzung und Käfiggestaltung. Das fixe Kapital zieht also eine Folge von produktiver Arbeit nach sich, mit welchem die großen Zuchtkonzerne zusätzlichen Mehrwert abschöpfen.

Fixes Kapital sind die Hühner auch als Legehennen. Während etwa Broilerhähnchen einen Wertzuwachs gemäß der benötigten menschlichen Arbeit für den Erhalt des gewünschten Gebrauchswerts bis zum Schlachttermin erfahren, geben die Legehennen konstant den Wert an die Eier ab, den sie im Aufzuchtbetrieb erfahren haben. Maximal 70 Wochen können die Legehennen Wert an die Eier abgeben, bevor sie vernutzt sind. Den Eier wird also lediglich durch die Versorgungsarbeit in den Legebatterien Mehrwert zugesetzt, was einen geringen Antiel an allen Kosten ausmacht und sich nur dank den Wertströmen bei der Bildung der Durchschnittsprofitrate überhaupt rentiert (Näheres hier). Dieser Lebenszyklus unterscheidet sie vom Broilerhähnchen, das seinen Wert bereits nach ca. 33 Tagen realisiert. Legehennen realisieren ihren Wert für die Aufzuchtbetriebe vollständig erst nach 16 Wochen, wenn die Eier verkauft sind, wobei sie vom ersten Legetag an diesen Wert anteilig realisieren. 30 bis 35 Wochen alte Legehennen befinden sich auf dem Höhepunkt ihrer Produktivität. Danach sinkt ihr Ausstoß an Eiern pro Tag, ohne dass der Kapitalist seine geringeren Profite durch einen Preisaufschlag auf das sinkende Angebot retten könnte, da Konkurrenzbetriebe mit auf dem Höhepunkt produzierenden Hennen diese Preise unterbieten können. Legehennen verschleißen also wie alles andere fixe Kapital auch moralisch, nur dass sie am Zeitpunkt ihrer Vernutzung meist durch gleichartige Hennen ersetzt werden, wenn nicht die genetischen Neuentwicklungen integriert werden.

Eine Unterbrechung der Zirkulation wirkt sich für die Eierproduktion verschieden stark aus. In der Regel werden große Durchgänge an Legehennen benutzt, sodass die Käfigreinigung nur einmal im großen Stil erfolgen muss. Sind die Legehennen noch jung, wirkt sich eine Unterbrechung der Zirkulation kaum aus; müssen die Legehennen jedoch allmählich ersetzt werden, bedeutet eine Quarantäne wegen Geflügelgrippe den Stillstand der kompletten Produktion.

Das Huhn als zirkulierendes Kapital

Wo das Kapital als zirkulierendes Kapital auftritt, ist nach Marx immer ein neuralgischer Punkt für Krisen angelegt. Und dieser Punkt liegt insbesondere zwischen den Brüterei und den Aufzuchtbetrieben. Da die Brütereien einen Tag alte Küken liefern, ist jede Unterbrechung der Zirkulation hier gleichbedeutend mit einem Abbruch der gesamten Wertschöpfungskette. Die Abhängigkeit besteht hier vor allen Dingen auf Seiten der Brütereien. Die Brütereien sind darauf angewiesen, dass ihre Produkte täglich zirkulieren; die Aufzuchtbetriebe haben nach hinten hinaus zirka eine Woche Spielraum, aber jede Verzögerung hier senkt den Bedarf nach neuen Küken, was die Profite der Brütereien schmälert. Eine Unterbrechung der Zirkulation – zum Beispiel durch Quarantäne-Maßnahmen in Folge der Hühnergrippe – wirkt sich hier essentiell aus.

Das Huhn als Warenkapital

Das Huhn nimmt die Form des Warenkapitals als fertiges Schlachthähnchen oder als Ei an. Auch als Warenkapital zirkuliert das Huhn, aber nicht mehr im Sinne einer Metamorphose als Wertbestandteil, sondern physisch als geronnener Wert. Marx sagt, dass dennoch der Ware hier Wert zugesetzt wird, da einer Ware durch den Transport zum Ort ihrer Verkäuflichkeit Gebrauchswert zugesetzt wird. Dieser physische Transport ist Ausgangspunkt der größten Gefahr für den ganzen Zirkulationsprozess. Denn die Schlachtereien und Eierproduzenten haben nur geringe Kühlkapazitäten. Täglich müssen die LKWs von Hof zu Hof fahren, um das Warenkapital abzuholen und stellen hier das größte Risiko zur Verbreitung der Vogelgrippe dar.

Da die Waren bereits aus totem Kapital und ganz buchstäblich eben den getöteten Hühnern bestehen, fällt ihre Zirkulation nicht mehr unter die Unwägbarkeiten einer Unterbrechung durch die Vogelgrippe. Sie sind allerdings sowohl den Marktimbalancen der Nachfrage ausgesetzt, als auch verschiedenen Regulierungsregimen. Denn wenn der Vertrieb die Eier exportieren will, gelten selbst innerhalb der EU verschiedene Richtlinien, ob Eier aus Vogelgrippegebieten abgenommen werden dürfen, mit welcher Kennzeichnung oder gar nicht. Von großer Bedeutung ist hier, ob das Handelskapital, als das die Agenten der Zirkulation des Warenkapitals auch bezeichnet werden, in einem organisatorischen Zusammenhang mit den Zuchtbetrieben stehen. Dann wächst ihre Macht gegenüber den staatlichen Instanzen. In den Dänemark, wo Zucht und Vertrieb eine betriebliche Einheit bilden, sind die Handelseinschränkungen bei Vogelgrippe nicht zufällig lockerer als in Norwegen, wo eine Trennung vorliegt. Umgekehrt kann der Staat hier durch Ausfallentschädigungen die Exportziele manipulieren, indem

Zusammenfassung

Die Arbeit von Jostein Jakobsen, Mads Barbesgaard und Mariel Aguilar-Støen führt sehr konkret die Komplexität der Zirkulationssphäre in nationalen und globalen Wertschöpfungsketten vor Augen. Während des Umschlags des Kapitals, durchlaufen die Gebrauchswerte in der Umschlagszeit die verschiedenen Erscheinungsformen als konstantes – zirkulierendes und/oder fixes – Kapital, sowie als Warenkapital. Die Frage ist, wer die Umschlagszeit bestimmt und damit die anderen Glieder der Wertschöpfungskette in den eigenen Takt zwingen kann. Oder anders: Welches Unternehmen ist in der Lage, seinen physischen und konkret optimierbaren Produktionsprozess als Maßstab der gesamten Produktion durchzusetzen und damit die eigenen Profite auf Kosten der anderen Glieder zu maximieren. In der Analyse der Hühnerfleischproduktion zeigt sich, dass die Zuchtkonzerne, die durch genetische Modifikationen nicht nur die Umschlagszeit an sich regulieren, sondern auch die Gefahr von Unterbrechungen, genau diese Taktgeber sind. Sie flankieren ihre Kontrolle über die Zirkulation mit der Kontrolle darüber, welches zusätzliche fixe Kapital, dass nicht den gleichen Unterbrechungsrisiken ausgesetzt ist, die unteren Teile der Wertschöpfungskette benötigen. Und sie sind es, die als Monopolisten ihre Interessen als staatliche durchsetzen und die Regulierungsregime beeinflussen können.

Da die Arbeit der drei Forscher aber eben so konkret ist, fehlt es ihr an Verallgemeinerbarkeit. Wenn sich auch für andere Wertschöpfungsketten zeigen ließe, dass sich bei der Marktmacht um eine Ausdrucksform der Macht über die Zirkulationsgeschwindigkeit handelt, hätte die marxistische Theorie einen neuen Landgewinn bei der Interpretation moderner Produktionsweisen zu verzeichnen.

Literatur:

Jakobsen, J.; Barbesgaard, M. & Aguilar-Støen, M.: How to turn over an egg: Rethinking the temporalityof global value chains amidstemerging infectious diseases. In: EPA: Economy and Space. Jahrgang 58. Ausgabe 1. S.126–143.

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