Deutsche Kommunistische Debatte (4): Eine „Regierung des Friedens“?

Die zunehmende Breite der Friedensbewegung stellt die marxistische Linke jedoch auch vor Herausforderungen. Nicht nur bleibt die Frage offen, mit wem man zusammen auf die Straße gehen kann. Auch die strategische Perspektive der Friedensbewegung ist umkämpft. Schließlich ist die revolutionäre Linke alleine zu schwach, um dem Monopolkapital irgendetwas entgegenzusetzen. Die DKP hat auf dem letzten Parteitag eine Handlungsorientierung beschlossen, auf die ein friedenspolitisches Strategiepapier folgte. Bei der Vorstellung in Baden-Württemberg löste der stellvertretende Vorsitzende Björn Blach jedoch eine Kontroverse aus, indem er den Begriff einer „Regierung des Friedens“ ins Feld führte. In unregelmäßigen Abständen druckt das Parteiorgan „Unsere Zeit“ seither Beiträge die sich kritisch mit diesem Begriff auseinandersetzen.

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Neujahrsrede für das Jahr 2025: Daths Vorwort zu „Kommunisten heute“

Wenn Dietmar Dath programmatische Texte verfasst, dann hat er sich dafür in den letzten Jahren insbesondere ein Genre herausgesucht: das Vorwort. Dath schreibt nicht gerade selten Vorworte und nicht alle sind programmatisch, aber wenn Dath dazu noch einen seinerseits programmatischen Text einführt, dann kann man sich sicher sein, dass er sehr Grundsätzliches sagen möchte. der DKP-nahe Neue Impulse-Verlag gab „Kommunisten heute“ von Hans Heinz Holz erneut heraus.

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Deutsche Kommunistische Debatte (1/2): die DKP, der Faschismus und die antimonopolistische Strategie

In den letzten Jahren hat die kommunistische Szene in Deutschland einen massiven Wandel erlebt. Sie ist nicht nur größer geworden, sondern entsprechend der sich verändernden globalen Kräfteverhältnisse und ihrer Auswirkungen auf Deutschland haben sich auch Strukturen, Themen und Strategien gewandelt. Hier sollen zwei aktuelle Debatten beleuchtet werden. Eine findet in der DKP und eine in der KO(.org) statt und beide haben sehr unterschiedlichen Charakter, obwohl sie miteinander verflochten sind. Teil 1 von 2.

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Zur marxistischen Inflationstheorie

Die marxistische Inflationstheorie wurde in den letzten 50 Jahren recht stiefmütterlich behandelt, da das Problem auf Grund stabilen Währungen des imperialistischen Deutschlands von der Euroumstellung abgesehen nie akut war. Dennoch gibt es sie und sie widerlegt bürgerliche Erzählungen von der Lohn-Preis-Spirale. Die Marxistischen Blätter, das Theorieorgan der Deutschen Kommunistischen Partei, hat in ihrer aktuellen Ausgabe die Inflation in den theoretischen, politischen und internationalen Kontext gestellt. Beiträge lieferten spannende Denker der Linken wie Lucas Zeise oder Stephan Krüger. Alle machen deutlich, die Inflation ist nur al Einheit von ökonomischen und politischen Prozessen zu verstehen.

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Von Dissenz und Klärung: Der Kommunismus-Kongress

Die Streitfragen der kommunistischen Weltbewegung klären und eine aktionsfähige proletarische Partei aufbauen. Nicht weniger hat sich die Kommunistische Organisation (KO) seit 2018 vorgenommen. Einen wesentlichen Schritt zur Umsetzung dieser Ziele sollte der Kommunismus-Kongress spielen, der am vergangenen Wochenende im ND-Gebäude in Berlin stattfand. Konnte er dazu beitragen? Ein kleiner, subjektiver Bericht.

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