Die Angst vor der Rezession hält Deutschland in Atem. Die Arbeitgeberverbände fordern Maßnahmen zur Verbesserung der weltweiten Konkurrenzfähigkeit, also direkte wie indirekte Lohnkürzungen, den Abbau von Arbeiter*innenrechten und einen Abbau des Sozialstaats. Das Gegenprogramm linker Keynesianist_innen lautet mehr Investitionen vom Staat, rechte sehen den Rüstungssektor als das natürliche Ziel solcher Investitionen. Carlos Alberto Duque Garcia hat die Krisenzyklen der vergangenen 50 Jahre in Kolumbien analysiert. Und er kommt zu dem Schluss, dass es nicht neue Investitionen sind, welche aus einer Krise herausführen, sondern ein bestimmtes Verhältnis von Profitrate und Profitmasse, wie es auch im Einklang mit der Marxschen Theorie steht.
Weiterlesen
