Die Speerspitze der Freireschen Pädagogik mit Losurdo reinigen

in Intellektueller, der dringend vor dem Revisionismus gerettet werden muss, ist Paulo Freire. Denn wenngleich sein Name in keiner antikolonialen, postkolonialen oder „kritischen“ Publikation über Pädagogik fehlen darf, wurde das ideologische Fundament, auf dem Freie seine „Pädagogik der Unterdrückten“ aufbaute, zunehmend verwässert: der Marxismus-Leninismus. Vielmehr werden heute richtungslose Kritik und Emanzipation ohne Inhalt mit seiner Pädagogik assoziiert. Scott Ritchie von der Kennesaw State University in den USA will das nicht so stehen lassen und behilft sich bei seiner Rehabiliation des revoluionären Paulo Freire passenderweise mit Losurdo.

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Postfreirismus

Im Marxismus steht zur Disposition, inwiefern Hochschulen und Schulen ein Ort menschlicher und proletarischer Emanzipation sein können oder ob ihre gesellschaftliche Funktion zur Reproduktion der Ware Arbeitskraft nicht jeglichen revolutionären Anspruch unterlaufen müsse. Dennoch gibt es eine Reihe linker Pädagog*innen, die Aufklärung für lehrbar und Ideologien der Ungleichwertigkeit für schulisch bewältigbar halten. Viele davon berufen sich auf den marxistischen Klassiker Paulo Freire. Zu Unrecht, wie Derek Ford in der International Critical Thought einwendet. Über die revolutionäre Praxis der Bildung.

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